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Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert: FELIX IN ST. BLAUBACH –
   DIE PRODUCT-PLACEMENT-SITCOM

DYNAMO MÜNCHEN® präsentiert: OLIVER LUBECK’S 7minits.tv – WERDEN SIE
   PROGRAMMDIREKTOR!

Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert: DIE STARTUP-SOAP – UNTERNEHMEN MACHEN    UNTERNEHMEN

Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert: TeleSwat – Extreme product testing!

Oliver Lubeck’s CORPORATE NOVELS präsentiert: DAS ROTE BUCH – Der personalisierte ci-roman

Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert: FELIX IN ST. BLAUBACH – DIE PRODUCT-PLACEMENT-SITCOM

Oliver Lubeck’s 7minits.tv: Machen Sie Ihr eigenes TV-Programm...

Oliver Lubeck’s 7minits.tv ist ein neues (Web-TV-)-Prinzip. Es soll Unterhaltung, Werbung und Internet auf neue Art verknüpfen und in 7minütigen Filmen im WWW verbreiten. 7minits.tv bietet nahezu jedem kommerziellen Anbieter die Möglichkeit, seine Leistung in seinem eigenen unterhaltsamen Mini-TV-Format zu präsentieren. Von Doku über Fiction wie Krimi, Comedy etc. bishin zur Soap kann fast jedem Auftraggeber zu fast jedem Geldbeutel sein eignes Fernsehprogramm produziert werden. Auf diese Weise verschmelzen TV, Werbung, Imagefilm, Videoclip, Direktmarketing, Webmarketing, SEO/SEM, Merchandising etc. zu einem einzigen, kompakten, neomedialen, konkurrenzlosen Werbeweg. Mehr über 7minits.tv erfahren Sie im folgenden Bericht:
DYNAMO MÜNCHEN® präsentiert:
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Mit 7minits.tv können Ihr eigenes TV-Konzept realisieren lassen – oder auf eines der bestehenden 7minits-Formate zurückgreifen wie z.B.:

Felix in St. Blaubach – 50 x 7 Minuten Werbung ohne Werbeunterbrechung...

Ein harmlos charmanter Großstadt-Yuppie erbt ein Gasthaus in einem Dorf voller Verrückter. Der Haken: Um die Erbschaft antreten zu können, muss er das gastronomische Zentrum im Tal der Bekloppten ein Jahr lang selbst leiten. Katastrophen und menschliches Versagen am laufenden Band, bauernschlauer Wahnsinn, gnadenloseste Ausbeutung und kollektive Verballhornung von all jenen, die so dumm oder mutig sind, ihren Fuß über die Gemeinde-Grenze von St. Blaubach im Rottau-Tal zu setzen – Zutaten einer untypisch typisch deutschen Kult-Comedy. Und überall dazwischen: Dreistestes Product-Placement im großen Stil. Mit Image-, Frequenz- und ROI-Garantie.

„Felix in St. Blaubach" ist eine ausgewogene Symbiose aus Unterhaltung und Marketing. Während einerseits Story und formale Novität für sich schon überzeugen, besticht die Marketing-Strategie durch völlig offenes und dadurch ebenfalls schon wieder kultiges Product-Placement. Denn in dem fiktiven Ort "St. Blaubach" können pro Sendung so viele Werbeflächen gebucht werden, wie die Story verträgt. Vom Bierglas mit Logo, der Plakatfläche im Hintergrund, der Zahnpasta auf dem Toilettentisch, der vorüber fahrenden Buswerbung, von der Taxi-Beschriftung, dem Autotyp, dem Fernsehspot im Gästezimmer oder im „O.K. St. Blaubach“, bis hin zum Firmenschild über der Ladentür. So penetrant in Szene gesetzt, wie es nur in der Satire – und da sogar noch als Gag - gern akzeptiert wird. Kurz: In „Felix in St. Blaubach“ wird Werbung zum Vergnügen. Werbung, die gesehen werden will.

Die Story:

„Eigentlich wollte ich ja nach Indien...“, so die obligatorisch ersten Worte von Felix Lang, dem liebenswerten Yuppie und Protagonisten. Zu den Sitar-Klängen und lässigen Lounge-Beats des legendären „Dave-Pike-Sets“ erfährt man schließlich in Vorspann & Trailern (innerhalb dieser Aktion alle 6 Minuten), was ihn davon abgehalten hat.

Der Brief eines Anwalts nämlich, der ihn davon in Kenntnis setzt, dass ihm als einzigem Nachkommen eine Reihe gutgehender Gastronomie-Betriebe von einer ihm bislang unbekannten Großtante vermacht worden sind. Mit einer nicht unwesentlichen Einschränkung: Der „Gasthof zum wilden Eber“, das erste Gasthaus des kleinen Hotel- und Restaurant-Imperiums, der besagter Tante darum recht am Herzen lag, soll zum Beweis der Zuverlässigkeit Ihres Erben ein volles Jahr lang von ihm persönlich geführt werden. Erst dann kann er die Erbschaft im vollen Umfang antreten. Nur sein bedauernswerter Finanzstatus kann ihn schließlich davon überzeugen, seine lang geplante Indien-Reise um ein Jahr zu verschieben und die Bedingungen der Erbschaft zu akzeptieren.

So führt es ihn schließlich zurück zu den Wurzeln seiner Familie, in ein scheinbar beschauliches kleines Dorf namens „St. Blaubach“. Als frisch gebackener Wirt des „Wilden Ebers“ wird dem gastronomisch völlig unbedarften Felix jedoch bald die ei-

gentliche Tücke seiner Verpflichtung klar: St. Blaubach wird ausschließlich bewohnt von einer Horde völlig gestörter Provinzler, die sich ihrer außerordentlichen Beklopptheit allerdings nicht im Geringsten bewusst sind.

Wehe dem, der als Tourist oder Durchreisender seinen Fuß über die Gemeindegrenze dieses Hortes der Bauernschläue, Dummheit und liebenswerter Boshaftigkeit setzt. Urlauber und Handelsreisende werden am laufenden Band verhöhnt, in eine Katastrophe nach der nächsten verwickelt und zu allerlei Sklaven-Arbeiten missbraucht. Und auch untereinander herrscht im „Märchenhaften St. Blaubach“ (so der irreführende Prospekt des Tourismus-Verbandes) Chaos, Krieg und Verwüstung. Und inmitten dieser ländlichen Katastrophe: Der charmante Großstadtmensch Felix, der hoffnungslos überfordert versucht, dem unberechenbaren Irrgang mit Intellekt und hilfloser Ironie zu begegnen.

Charme und Script lassen sich am besten anhand der Profile unserer Protagonisten erahnen:

DIE FIGUREN:
(Hotel und Gaststube:)

FELIX LANG,
harmloser Großstadtmensch
Fremde haben in St. Blaubach nichts zu lachen. Felix Lang, frisch gebackener Hotelchef und ehemaliger Mode-Vertriebler aus der Großstadt, geht es natürlich nicht anders. Und typische Yuppie-Flausen wie Hinduismus, Liberalismus und Designer- Anzüge machen ihn erst recht zum neuen Lieblingsziel für Hohn, Spott und allerlei bizarre Streiche der St. Blaubacher Bürgerschaft. Seine einzigen Verteidigungswaffen sind Ironie, Charme und Wortgewandtheit. Felix, um die 30, höflich, sympathische Erscheinung, versucht beharrlich, die Werte seiner Herkunft in die skurrile Provinz zu übertragen. Aus der zwangsläufigen Resignation gegenüber der vollkommenen Dummheit und Böswilligkeit seiner neuen Umgebung retten ihn nur die Träume von seinem – nie so ganz ernsthaft verfolgten – Dauer-Reiseziel Indien, von dem er sich spirituelle Erleuchtung und Entdeckung der reinen, erdigen Menschenwerte verspricht. Visualisiert in den verschiedensten Tagträumen und verbalisiert durch unentwegt eingebundene Zitate seines Gurus Rashni Bindi, versucht er so immer wieder, größtmögliche Distanz zur tumben Realität der urdeutschen Provinz zu gewinnen. Und übersieht dabei, dass er sich allmählich an die liebevoll akribische Feindseligkeit seiner Zwangs-Nachbarschaft zu gewöhnen scheint...

VALENTINE WEBER,
Hotelbesitzerin und Konkurrentin
Der „Gasthof zum wilden Eber“ und die Inhaber-Familie Lang sind seit Jahrzehnten ein Dorn im Auge der gastronomischen Konkurrenz, der Familie Weber (Betreiber der „Goldenen Gans“). Inzwischen geführt von der ältesten Tochter Valentine (etwa in Felix‘ Alter), hat sich an der traditionellen Feindschaft der Häuser kaum etwas geändert. Noch immer wird aufs Tückischte gestört und intrigiert. Seit der Übernahme des „Wilden Ebers“ durch den charmanten jungen Felix allerdings, hat die Fehde eine neue Note hinzu gewonnen: Denn seit ihrem ersten Zusammentreffen wächst unweigerlich auch eine gewisse erotische Spannung zwischen den beiden Gewohnheits-Kontrahenten. Und die Anziehung der Herzen bei gleichzeitiger Abstoßung der Positionen würzt Felix‘ Alltag mit glühenden Wortgefechten und allerlei intelligenten Tricks.

PETER RÄUCHLEIN,
intriganter Oberkellner
Als ehemaliger Zögling der Großtante Lang kann er nicht verwinden, dass nun an seiner Stelle der gastronomisch völlig unbedarfte Fremdkörper Felix mit der Leitung des „Wilden Ebers“ betraut worden ist. In Unkenntnis der Existenz eines entfernten Neffen und Erben war er Jahrzehnte lang fest davon ausgegangen, den „Wilden Eber“ nach dem Ableben der Großtante selbst übernehmen zu können. Sein daraus erwachsener Hass gegen Felix trägt darum zunehmend bizarrere Blüten. Von Voodoo bis Satanismus, von angesägten Kellertreppen bis zum Verdingen osteuropäischer Krimineller ist ihm jedes Mittel recht, seinen Erzfeind Felix mit allerlei Verderben zu versehen. Meist jedoch münden seine böswilligen Bemühungen im genauen Gegenteil, schaden ihm selbst und/oder nützen seinem unwissenden Rivalen. So hält ihn dieser zu allem Überfluss für seinen treuesten und umsichtigsten Mitarbeiter, was Räuchleins Wut noch zusätzlich anstachelt.

JO HUKMAANS,
trunksüchtiger, suizidgefährdeter Küchenchef aus Holland
Der womöglich unbrauchbarste und anstrengendste Teil von Felix‘ Erbschaft. Aufgrund seiner dauerhaften Volltrunkenheit und seines Dialektes ist nicht ein Wort, das er sagt, zu verstehen. Das macht es umso unmöglicher, den jeweiligen Grund für seine ausufernde Melancholie nachvollziehen zu können. Und so endet diese meist in den skurrilsten Selbstmordversuchen, welche die Belegschaft des „Wilden Ebers“ fortwährend auf Trab halten. Zudem sind seine „Kochkünste“ bei Hotelgästen und Personal gleichermaßen gefürchtet. Meist führen seine grotesken Kreationen zu Gesundheitsschäden und/oder rufen das Gesundheitsamt auf den Plan, das sich in der Küche des „Wilden Ebers“ allmählich deutlich heimisch fühlt.

MELANIE,
kurvenreiche Kellnerin
Das visuelle Zugpferd des „Wilden Ebers". Die stets etwas zu aufreizend auftretende junge Bedienung ist sich ihrer Anziehungskraft auf die männlichen Dorfbewohner und Touristen durchaus bewusst. Was sie an Arbeitseifer einspart (wenn das Wort Arbeit in ihrem Zusammenhang überhaupt gebraucht werden darf), investiert sie darin, Ehen zu ruinieren und Männer auszunehmen. In ihrer Gegenwart werden die Herren der Schöpfung zu geifernden Vollidioten, was dazu führt, dass ihre Aufgaben von männlichen Mitarbeitern oder Touristen übernommen werden und sie ein kleines Vermögen an Geschenken anhäuft - und vom dauerhaft blanken Felix hier und da sogar angepumpt wird.

FATMA UND SVETLANA,
boshafte, intellektuelle Putzfrauen
Die beiden Damen befinden sich dauerhaft im Arbeitskampf. Kaum ein Tag, an dem Felix nicht schweißgebadet über viele Stunden lang am „runden (Stamm-) Tisch" um horrende Gehaltserhöhungen und Arbeitsverbesserungen streiten muss. Und dass, obwohl die beiden zynischen Reinigungskräfte die meiste Zeit des Tages nur irgendwo im Haus zusammen hocken und das Geschehen des „Wilden Ebers" boshaft und lauthals kommentieren. Oder einfach in den ungünstigsten und turbulentesten Situationen mit einer bissigen Bemerkung durchs Bild laufen.

(Dorf und Gemeinderat:)

HK FRANZ LUCKNER,
paranoider Polizeichef
Als Dienststellenleiter der örtlichen Polizei nimmt er seinen Job außerordentlich ernst. Ein wenig zu ernst, wie der vorgesetzte Polizeipräsident des Landkreises bei seinen Inspektionen nur allzu oft entdecken muss. Luckners Übereifer resultiert aus seiner Leidenschaft für amerikanische TV-Krimi-Serien, in deren Welt er zunehmend abzudriften droht. Er leidet unter der kriminalistischen Einöde seines Aufgabengebietes. Ein waschechter Mord, ein Banküberfall oder eine Geiselnahme wären eher nach seinem Geschmack als die üblichen Parksünden oder Nachbarschafts-Streitigkeiten - auch wenn diese zuweilen kriegerische Ausmaße annehmen (was allerdings eher die Feuerwehr als die Polizei betrifft). Aus dieser Tristess befreit er sich immer wieder mit paranoiden Anfällen, durch die er hinter jeder kleinen Gesetzesverletzung Verschwörung, Mord und Totschlag sieht - bzw. sehen will. Im Regelfall führt eigentlich erst das zu den wahren Katastrophen. Sein Faible für Fernsehkriminalisten geht dabei soweit, dass er zuweilen in deren Rollen schlüpft. Mal erscheint er am „Tatort" als Columbo, mal als Magnum, als Humphrey Bogart oder gar als Derrick. Der Zuschauer übernimmt dabei meist den Blickwinkel dieser fiktiven Figur und erlebt gemeinsam mit Luckner all die völlig harmlosen Verwicklungen als mörderische Thriller.

GERTRUDE LUCKNER,
seine verhasste Frau
Nicht nur zuhause sind die Eheleute Luckner bis aufs Messer verfeindet. Vor allem im Gemeinderat, in dem beide auf politisch entgegengesetzten Seiten stehen, tritt der Hass offen und hitzig zutage. Hierbei geht die Feindschaft so weit, dass Franz Luckner stets ein Konversations-Lexikon bei sich führt, mit dessen Hilfe er sich die ausgefallensten und jedes Mal originelleren Beschimpfungen zusammenstellt. Da er sich vorgenommen hat, keine seiner verbalen Schmähungen zu wiederholen, darf man bei jeder Gemeinderats-Sitzung gespannt sein, mit welcher Beschimpfung seiner Gattin er dieses Mal aufwarten kann. Da sich der Rest des Gemeinderates nur allzu gern von sinnloser Aggression anstecken lässt, gibt es obligatorisch kaum eine Sitzung, die somit nicht in einer deftigen Prügelei oder ähnlichem Tumult endet.

LUCKNER SENIOR,
Franz Luckners Vater und
Insasse" des „Marien-Seniorenstiftes"
Als wohlhabender Grundbesitzer wurde er von seinen Erben irgendwann kurzerhand entmündigt und ins Altenheim abgeschoben. Seitdem beteuert er ungehört seine vollständige Zurechnungsfähigkeit. Hinzu kommt jedoch unglücklicherweise, dass der „Marien-Seniorenstift" von brutalen Nonnen wie ein Zuchthaus geführt und von den Dorfbewohnern gegenüber renitenten Senioren als wirkungsvolles Drohmittel eingesetzt wird. Von Flaschenpost bis hin zu Briefen an Amnesty International versucht Luckner Senior immer wieder trickreich aber letztlich vergeblich, die Welt auf die Zustände im „Marien-Seniorenstift" aufmerksam zu machen. Am spektakulärsten aber sind seine waghalsigen und ausgeklügelten Fluchtversuche, die jedoch stets wieder an der Gemeindegrenze enden.

ERICH HOPPEMANN,
seniler Bürgermeister
Erich Hoppemann wäre sicher ein gewissenhafter und guter, weil rundum liebenswerter Bürgermeister. Wenn er denn wüsste, dass er überhaupt einer ist. Schon seit Jahren geistig völlig abwesend, wird er bloß aus Tradition immer wieder gewählt. Zu Gemeinderats-Sitzungen erscheint er zuweilen ohne Hose - wenn er überhaupt erscheint. Denn hier und da kommt es vor, dass er auf der Sitzung der falschen Gemeinde irgendwo in der Nachbarschaft auftaucht oder von seinem Gemeinderat sonstwo abgeholt werden muss. In seinen lichteren Momenten besticht er durch allerlei gutgemeinte aber recht idiotische Pläne für den wirtschaftlichen Progress seiner Gemeinde. Dazu gehören Vorhaben, wie zum Beispiel aus St. Blaubach einen Safaripark mit Löwen und Elefanten zu machen, Tauch- und Segelferien im Forellenteich zu veranstalten oder verdiente St. Blaubacher in Pyramiden beizusetzen.

KLAUS HABICHT,
ausbeuterischer Landwirt
„Das echte Landleben hautnah: Ferien auf dem Habicht-Hof im märchenhaften St. Blaubach". Mit diesen Worten lockt der geschäftstüchtige Bauer Habicht per Prospekt arglose Touristen aus der Großstadt an, um sie dann als zahlende Arbeitskräfte schamlos auszubeuten. Wer hier einmal eingecheckt hat, kommt erst nach zwei bis drei Wochen völlig abgearbeitet wieder heraus. Das Geld für teure Landmaschinen und Knechte hat Habicht nun in Aufseher und „Wachpersonal" in vestiert. Bei Erbsensuppe und trocken Brot schuften in der Hauptsaison etwa 20 Touristen jeden Alters auf seinen Feldern und in den Ställen des Habicht-Hofes. Das hat ihn in kürzester Zeit zum wohlhabendsten und respektiertesten St. Blaubacher gemacht.

MARTIN „CONAN" BLECHSCHNEIDER,
rabiater Metzgermeister
Einfach nur reden hört man ihn eigentlich nie. Sein obligatorischer Grundton ist ein hysterisches Schreien und Fluchen. Selbst beim ganz alltäglichen Umgang wie Brötchen kaufen oder Bier bestellen. Drohungen und Beschimpfungen gegenüber allem und jedem jederzeit. So sind seine Dialoge auch fortwährend von zensierenden Piep-Tönen überdeckt. Bei entsprechender Laune kann schon ein harmloses „Wie spät ist es?" falsch verstanden werden und Blechschneiders Faust lockern. Und wehe dem, der sich in der Blechschneider-Metzgerei nicht klar ausdrückt oder den Betrieb mit dummen Fragen nach der allseits bekannt miserablen Fleischqualität aufhält. Die allgemeine Grund-Aggressivität St. Blaubachs findet in Martin „Conan" Blechschneider ihre unberechenbare und konsequente Reinform.

CHRISTOPH SCHMITZLER,
unfähiger Gemeinde-TV-Moderator
und Inhaber der örtlichen Werbeagentur
Seine tägliche Sendung des dorfeigenen Fernsehprogramms („O.K. Blaubach") gehört zum Langweiligsten und Dilettantischten, was die Medienwelt zu bieten hat. Interviewpartner oder sonstige Studiogäste sind schwer zu finden, da Technik und Profession des O.K. lebensgefährlich sind. Davon zeugt allein schon die schreckhafte und sich unentwegt entwegt nervös umschauende Feuerwehr-Mannschaft im Bildhintergrund. Besondere Attraktion sind die Streitgespräche, die häufig in die obligatorische Prügelei und Verwüstung münden. Ansonsten im Programm: Heimische Schlagersternchen mit grausamen, selbstverfassten Hits, gemeingefährliche Pseudo-Artisten und feurige Demagogen mit zweifelhaften politischen Vorträgen. In seiner Funktion als Programmdirektor, Redakteur, Kameramann und Moderator steht der nervenschwache Schmitzler allabendlich kurz vor dem Herzinfarkt. Zwischen den Sendungen baut er - als Inhaber, Grafiker, Texter und Monteur der „Schmitzler & Partner Werbeagentur" - unglaublich schlechte Werbespots ein, in denen er zumeist selbst in verschiedenen Rollen den Protagonisten gibt. Zu sehen ist das Programm des „O.K. Blaubach" vornehmlich im Gaststuben-Fernseher des „Wilden Ebers". Schmitzler selbst ist eigentlich überall da mit seiner Kameraausrüstung unterwegs, wo sich irgendjemand in St. Blaubach bewegt.

TSV GRAU-BLAUBACH 09",
gewalttätiger Senioren-Turnverein
Niemand bekommt ihn je wirklich zu Gesicht. Seine Mitgliederliste ist so geheim wie die des Klu-Klux-Klans. Diesem steht der „TSV Grau-Blaubach 09" auch an Radikalität und Zerstörungslust kaum nach. Geturnt wird im TSV eigentlich so gut wie nie. Eher getrunken und gefeiert. Meist auf Kosten der Gesundheit anderer. Der TSV ist wie eine Landplage. Ebenso gefürchtet - und ebenso zu recht. Besonders die eher weichlichen Jungs der „Burping Skulls", der örtlichen Trash-Metal-Band und Jugendgang (und bevorzugtes Angriffsziel des TSV) zittern vor einer Begegnung mit dem Senioren-Turnverein.

THE BURPING SKULLS",
weinerliche Trash-Metal-Band / Dorfjugend-Gang
Tatoos, Totenkopf-Embleme und allerlei monströses Design umweht „The Burping Skulls". Auch das kann aber kaum verbergen, dass die mehr oder minder musikalische Jugend-Vereinigung eine Ansammlung von schüchternen, wehleidigen und schreckhaften Weicheiern ist. Was die erwachsene St. Blaubacher Dorfgemeinschaft natürlich noch zusätzlich zur Unterdrückung und Schmähung der orientierungslosen Gemeinde-Jugend anreizt. Die „Burping Skulls" träumen von einer Musiker-Karriere in der großen Stadt, von Akzeptanz und einer Fluchtmöglichkeit aus der provinziellen Einbahnstraße. Dass ihre Musik jedoch hauptsächlich aus Gebrüll und etwa einem Dutzend unkoordinierter Gitarren besteht, macht die Erfüllung ihrer Visionen schon für sie selbst immer wieder recht fragwürdig. Deshalb und aus Angst vor dem „TSV Grau-Blaubach 09" haben sie sich deprimiert und kleinlaut in ein geheimes Versteck tief im Wald zurückgezogen.

OPA THIELE,
übelriechender Rentner und selbstgefährdender Dorftrottel
Obwohl die Herkunft der St. Blaubacher Ureinwohner hauptsächlich auf drei Familien zurückgeht, bestreitet jeder vehement, mit dem nur als „Opa Thiele" bekannten älteren Herrn verwandt zu sein. Niemand weiß inzwischen mehr, wo und wovon dieser eigentlich lebt oder wie er vollständig heißt. Eigentlich sieht man ihn den ganzen Tag nur auf seinem knallroten, rostigen Moped durchs Dorf fahren. Thema ist er eigentlich nur in den Gemeinderats-Sitzungen, wenn wieder mal darüber diskutiert wird, ob die Litfaßsäule an der Dorfstraße versetzt werden soll, da sie nahezu täglich von Opa Thiele und seinem Moped gerammt wird und niemand weiß, wer seine daraus resultierenden Krankenhaus-Aufenthalte bezahlen soll.

DIE ZENTRALEN LOCATIONS:
Gaststube des „Gasthof zum wilden Eber"
Klassischer, ländlich gediegener Gästeraum. rot karierte Vorhänge, rustikales, dunkles Mobiliar, alte Blechreklameschilder an den Wänden, ausgestopfte Waldtiere, vorsintflutliche Automaten (Juke-Box, Zigarretten- und Kaugummi-Spender), div. Werbeflächen und P.O.S.-Utensilien rund um den Ausschank (Knabbereien, Spirituosen, Süßigkeiten etc.). Großer alter Fernseher überträgt unentwegt das aktuelle „O.K. Blaubach"-Programm.

Sitzungssaal des Gemeinderats
Erhabene Atmosphäre trifft mit geschichtsträchtigem Wandschmuck (historische Honoratioren in schweren Goldrahmen, Trophäen aller Art) auf nüchternes 60er-Jahre-Design des Mobiliars (langer Konferenztisch, schlichte, tweedbesetzte Sitzmöbel). Geheimnisvoll grünliche Beleuchtung und hier und da mitgebrachtes Vieh (Ziegen, Hunde, Hühner).

Dorfstraße
Idyllisch romantische Fassaden, Fachwerk und Efeu, ausladende Blumenkästen, schmuckvoll verbrämte Ladenschilder, vor einigen Geschäften touristische Artikel in Drehständern (Andenken-Kitsch und Postkarten), 50er-Jahre-Laternen, üppige Plakatflächen. Opa Thiele auf seinem roten Moped (obligatorisch).

DIALOGE
Zur Anmutung des Dialogstils und der Interaktion der einzelnen Charaktere hier ein Ausschnitt aus dem Entwurf der Pilotfolge „Anruf aus Hollywood“:

FELIX IN ST. BLAUBACH / “ Anruf aus Hollywood“

- INTRO -

1.Akt

1. DORF-WEIHER AUSSEN / TAG
Morgendliche Postkarten-Idylle über St. Blaubach. Ländlicher Panoramablick, das Dorf weiter im Hintergrund. Vogelzwitschern, übertriebene Farben, kitschig-romantische Streicherklänge.
Im Vordergrund der Dorf-Weiher. Inmitten des Dorf-Weihers eine auf dem Rücken treibende tote Kuh mit steif in die Luft gestreckten Beinen.

(Einblendung auf Schwarz:
„Tag 27 – Horch, was kommt von draußen rein“

2. „WILDER EBER“ / GASTSTUBE INNEN / TAG

Gelangweilte Stimmung kurz nach der Öffnung. Melanie muffig und im Zeitlupentempo bei der Tischdekoration. Räuchlein beim Sortieren der Bar. Fatma und Svetlana wischen. Am Stammtisch sitzen HK Luckner (in Uniform), Metzger Blechschneider und Bauer Habicht bei Bier und Schnaps.
Ein deutlich als Tourist erkennbarer älterer Herr (Strandmütze, T-Shirt mit der Aufschrift „Ibiza-Feeling“, kurze Hose, Wollsocken und Sandalen, knallgelbe Plastik-Sonnenbrille) kommt völlig außer Atem in die Gaststube getorkelt.

Tourist:
(nach Luft schnappend, unterwürfig, sächsischer Akzent)
Aufseher Naumann - schickt mich, Herr Habicht. Soll – soll sagen, dass ich - die Melkmaschine repariert habe. Und soll - fragen, was ich jetzt machen soll...

Habicht:
(genervt mit dem Kopf schüttelnd)
So, jetzt hör mal zu, Mauerblümchen: Du gehst jetzt noch mal raus, drehst fünf Runden ums Haus und kommst wieder rein, wenn Du mir eine ordentliche Meldung mit Subjekt, Prädikat und Objekt machen kannst. - Ja, hop-hop!

(Der Tourist geht. Hinter dem Fenster kann man ihn dann draußen – in regelmäßigen Abständen - immer wieder vorbei hecheln sehen. Er wird dabei zusehends schwächer)

Blechschneider:
(unangemessen hysterisch schreiend, von den für ihn typischen Zensur-Tönen unterbrochen)
Du gibst dir viel zu viel (–PIEP-) Mühe mit den (–PIEP-) Kommunisten! Drüben beim Krustschow müssen diese (-PIEP-)die Etiketten für den Rotkäppchen-Sekt mit der eigenen Spucke aufkleben, wenn sie nicht parieren. Und hier lassen die (–PIEP-) sich als (–PIEP-) Touristen die Südfrüchte in den Hintern pusten! Soll ich Euch mal sagen, wie ich das nenne...?!

(Kollektiv synchrones, furchtsames Kopfschütteln)

(Luckners Handy klingelt)

Luckner:
Seid doch mal still. Die Wache.

Habicht:
(grübelnd)
Dieser Krustschow, ist der nicht inzwischen Boxer?

Luckner:
Was? – Im Weiher? - Ganz sicher tot? - Ich komme raus. Der Gerichts-Mediziner soll auch gleich kommen. -(Erregt) Was soll das heißen, „wir haben keinen Gerichtsmediziner“? Ein bisschen Phantasie, meine Herren! Nur weil meine Frau, diese wechseljahr-gebeutelte schrumplige Gewitterhexe, die Gelder für die Polizeiausstattung lieber diesen..., diesen Kindergärten in den gierigen Schlund stopft, heißt das nicht, dass ihr Euch da gemütlich an den Füßen spielen könnt! – Ja, ich bin gleich da! - Dann holt eben den verdammten Tierarzt!

Habicht:
(immer noch grübelnd)
Wie heißt denn noch der neue da drüben? Ist das nicht dieser, - dieser Heinrich Wehner? Oder Herbert. Herbert Wehner...?

Luckner:
(zu Habicht - tief durchatmend, kondolierend)
Klaus, ich – ich muss Dir was sagen. Es gab da einen schrecklichen Unfall. Einen – einen tödlichen – Unfall...

Habicht:
(ziemlich gelassen)
Meine Frau?

Luckner:
Nein, nein. Es ist – mein Gott, ich weiß nicht, wie ich es Dir... . Es – ist Wölkchen! Wölkchen, die Kuh. Dein – Wölkchen...

(Habicht ringt nach Luft und kämpft mit den Tränen. Der Hintergrund verzerrt sich und flieht zurück. Dramatische Musik drängt zum Höhepunkt)

Habicht:
(sich seinem Schmerz ergebend)
Nein – Das kann nicht...! Wölk... chen?! - Neinnn!!!

Blechschneider:
(gewohnt cholerisch)
Das waren die (–PIEP-) Ossis! Ja, reichen denn denen die Orangen nicht mehr?! Soll doch der..., der (–PIEP-) Herbert Wehner da drüben die Devisen lieber in die Viehzucht stecken, als in dieses (–PIEP-) Weltraumprogramm! Ich geh jetzt raus, und (–PIEP–) den (–PIEP–) in den (–PIEP-)!!

Luckner:
(mahnend, filmreif zusammengekniffene Augen)
Sachte, sachte! Wir werden den Fall in Ruhe und Ordnung – wenn auch mit aller gebotenen Härte des geltenden Rechts - aufklären. Klaus – wir finden die Schweine. Darauf gebe ich Dir mein Wort. Und ihr anderen – keine übereilten Aktionen, die unsere Ermittlungen behindern. Wir sind hier nicht in der Bronx.

Fatma:
(weiter auf ihren Wischmop schauend)
In der Bronx überleben dicke Polizisten mit Gastritis genau 2 Stunden.

Svetlana:
Und haben die Polizisten in der Bronx nicht eine Ausbildung? Oder schießen die auch harmlosen Rentnern in den Hintern, die bloß ihre Frau aus dem Auto in einen Rollstuhl hieven wollen?

(Beide lachen)

Luckner:
(wütend)
Das war eine versuchte Vergewaltigung! Jeder hat’s gesehen! Außerdem war er bewaffnet!

Melanie:
Mit einer Tube Körperlotion.

Blechschneider:
Richtig angewendet..., kann sowas böse Wunden verursachen! Ich habe jetzt wirklich keine Zeit für Anekdoten. Ich bin draußen am Weiher, wenn mich wer sucht!

Fatma:
Ja gut, wir sagen dem Slim-Fast-Lieferanten Bescheid.

(Luckner straft sie mit einem Blick und stapft brummelnd aus dem Raum. Blechschneider und Habicht mit ihm. Blechschneider versucht im Gehen, den gestützten Habicht mit lauthalsen Rache-Versprechen zu trösten. Felix, ein paar Briefe in der Hand, betritt den Raum und schaut dem vorüber marschierenden „Trauerzug“ verwirrt nach)

Felix:
Was ist denn hier los? – Ach, Herr Räuchlein: Draußen liegt ein älterer Herr im Ibiza-T-Shirt und fasst sich ans Herz. Er sächselt furchtbar, aber soweit ich verstanden habe, verlangt er nach einem Arzt oder nach irgendwelchen Tabletten. Kümmern Sie sich doch bitte mal darum.

Fatma:
(sehr ernsthaft)
Herr Felix, Svetlanas und ich möchten...

Felix:
(enthusiastisch lächelnd)
Nein, sprechen Sie nicht weiter. Wir machen ein Spiel: Sie bewegen die Lippen und ich spreche für Sie.

(nimmt sich den Wischmop, ahmt Fatmas und Svetlanas Mienen, Haltung und Stimmen nach und spielt den folgenden Monolog in verschiedenen Rollen. Dabei stellt er sich jeweils neben die nachgeahmte Person. Zuerst als Fatma:)

„Herr Felix, Svetlana und ich möchten hiermit anzeigen, dass wir sowohl mit den Arbeitsbedingungen als auch mit den untertariflichen Löhnen nach § Sowieso des Sowieso-Gesetzes nicht mehr einverstanden sein können.“
(Dann als Svetlana:)“Jawoll! Drum werden wir auf der Stelle von irgendeinem anderen § des Sowieso-Gesetzes Gebrauch machen und die Arbeit niederlegen. Dann dürfen Sie in Zukunft selbst mürrisch meckernd durchs Haus schleichen und die Putzarbeiten, zu denen wir vor lauter Arbeitskampf ohnehin nicht kommen, selbst erledigen. Wie Sie es ja eh schon meistens tun müssen.“
(Dann spielt er sich selbst:)“Aber natürlich, meine Damen. Was darf’s denn diesmal sein? Wieder mal dieses marktführende Head-Set-System für die hausinterne Kommunikation, das selbst dem M.A.D. zu teuer war? Oder die Geschichte mit dem Farbfernseher für die Besenkammer? Am meisten begeistert hat mich bislang ja Ihre Forderung nach einer Putzhilfe - für Sie selbst“.

Svetlana:
(angewidert)
Das war doch ironisch, nicht? Herr Felix – Sie sind ein gewissenloser Mensch. (Künstlich dramatisch) Euer ausbeuterischer Wohlstand ist doch gebaut auf unserem verlorenen Blut und Schweiß...

Felix:
(unterbrechend)
Ja, ja. Blut und Schweiß müssen Sie dann aber vorher selbst mitgebracht haben. Durch Arbeit haben Sie’s hier jedenfalls ganz sicher nicht verloren. (zu den anderen) Also, was war denn da mit den drei „Stooges“ los?

(Fatma und Svetlana ziehen - fremdländische Flüche murmelnd – von dannen)

Melanie:
(hat inzwischen auf dem Stammtisch ein gewaltiges Schminkset aufgebaut, eine Trockenhaube auf dem Kopf und widmet sich ihrer Schönheitspflege)
Habichts „Wölkchen“ ist tot. Seine Preisgekrönte Pfingst-Kuh. Jetzt sind sie auf Verbrecher-Jagd.

Felix:
(schaut nebenbei die Post durch)
Ist das nicht die Kuh, für die der Habicht extra ein Klo gebaut hat? Und die angeblich nur noch zu Tschaykowskys „Schwanensee“ in der Karajan-Version einschlafen kann?

Melanie:
Genau die.

Felix:
Oh Gott, uns stehen düstere Zeiten bevor. Wo ist eigentlich unser „Edgar Allen Poe“ der bürgerlichen Küche? Hat jemand unseren Koch gesehen?

 

Räuchlein:
Der ist vermutlich wieder so betrunken, dass selbst WIR ihn nur noch verschwommen sehen können.

Melanie:
Er sah gestern Abend nicht sehr gut aus, nachdem er wieder mal versucht hat, sich mit dem Kopf im Forellen-Aquarium zu ertränken. Kurz vorher hat er sich noch mit meinem Nagellack-Entferner vergiften wollen. DAS nehme ich ihm wirklich übel. Schauen Sie sich doch mal meine Fußnägel an... (zieht sich die Schuhe aus)

Felix:
Äh, ja - ich komme vielleicht später darauf zurück. Wenn unser niederländisches Sorgenkind kommt, soll es sich mal bitte wegen der Mittagskarte bei mir melden. (Bei einem Brief stutzend) Aha? Was haben wir denn hier? Ein Brief aus Berlin. Von... meinem alten Kumpel Kaufinger. Den habe ich seit über acht Jahren nicht mehr gesehen. Er ist beim Film. War er damals zumindest. Produzent oder so was ähnliches. (öffnet den Brief) Was der wohl will, nach all den Jahren...?

(In diesem Moment wird Hukmaans in Kochmontur – völlig in Tränen aufgelöst – von zwei Waldarbeitern in die Stube geführt. Alle sind mit Ruß bedeckt und haben riesige Brandlöcher in ihrer Kleidung, die hier und da auch noch raucht)

Räuchlein:
Um Gottes Willen. Was ist denn nun schon wieder passiert?

1. Waldarbeiter:
(verärgert)
Dieser verrückte Holländer hat letzte Nacht versucht, sich in unserem Lager was anzutun. Mit einer unserer Motorsägen.

2. Waldarbeiter:
(sichtlich bemüht, den leidenden Hukmaans zu stützen)
Als er dann nach ein paar Stunden gemerkt hat, dass gar kein Benzin drin ist, wollte er welches nachfüllen. Und da er nicht sehen konnte, wieviel noch im Kanister ist, hat er ein Streichholz genommen. Na ja, und dann kam so dieses zu jenem...

 

1. Waldarbeiter:
Wir waren bis eben mit Löschen beschäftigt. Ohne die Jungs von den „Burping Skulls“ hätten wir’s wohl gar nicht geschafft. Die halbstarken Jammerlappen haben aber wahrscheinlich vor allem deshalb so eifrig mitgeholfen, weil ihr Versteck nur einen Funkenflug von unserem Lager entfernt liegt. (Kichert) Hat ihnen aber am Ende nicht wirklich viel genützt, die Mühe...

2. Waldarbeiter:
(lacht)
Das ist, glaube ich, jetzt schon das vierte Mal in einem Monat, dass ihr Geheimversteck in Schutt und Asche gelegt wurde. Weißt Du noch, wie der Senioren-Turnverein da letztens in ihrer Ecke eine seiner berüchtigten Nachtwanderungen gemacht hat? Da stand das Geheimversteck der „Burping Skulls“ wohl einfach im Weg. Mann, DAS war ein Feuerwerk!

(Beide Waldarbeiter haben rasch Tränen vor Lachen in den Augen)

Räuchlein:
(kopfschüttelnd)
Herr Hukmaans, Herr Hukmaans. Sie machen aber auch Geschichten. Was ist ihnen denn nur diesmal wieder aufs Gemüt geschlagen?

(Der völlig aufgelöste Hukmaans hält einen langen Monolog über sein Leid, von dem allerdings vor lauter Nuscheln, Dialekt und Lallen wieder kaum ein Wort zu verstehen ist. Alle Beteiligen nicken gespielt teilnahmsvoll und schauen sich während des Berichts immer wieder ratlos und achselzuckend gegenseitig an. Dann übernehmen ihn Melanie und Räuchlein, führen ihn an den Stammtisch und versuchen, zu trösten. Die Waldarbeiter bestellen Bier und Schnaps)

Felix:
(aufgeregt in seinen Brief vertieft)
Das ist ja verrückt! Mein alter Kumpel Kaufinger sucht für seinen neusten Film eine authentische, ländliche Idylle als Kulisse. Und da er von meinem „Schicksal“ hier (er schaut vorwurfsvoll in die Runde) gehört hat, fragt er, ob ich St. Blaubach für geeignet halte und ihm gegebenenfalls behilflich sein könne. Er will mich heute noch anrufen und mit mir die Einzelheiten abklären. Na, was halten Sie davon? St. Blaubach wird berühmt.

(im Folgenden wechselt das Bild von Nahaufnahme zu Nahaufnahme. Die Gedanken der einzelnen Anwesenden sind hallend aus dem OFF hörbar)

Melanie / OFF:
(verträumtes Gesicht und leuchtende Augen)
Babelsberg. Cannes. Hollywood. Calvin Klein. Versace. Lagerfeld. Reiche Säcke mit viel Geld hinten und wenig Hirn vorne in der Hose. Und an jedem Finger zehn knackige Kabelträger, mit denen ich meine Erträge der Besetzungscouch verjuble. (kichert)

Räuchlein / OFF:
(tückisches Grinsen)
Ja, im Filmgeschäft ist alles möglich, Herr Felix. Schwere Lampen können plötzlich herunterfallen. Man kann auf beschädigte Starkstromkabel treten. Oder missglückten pyrotechnischen Effekten zum Opfer fallen. Und dann gehört der „Wilde Eber“ MIR! MIIIR allein! (böses innerliches Gelächter)

Hukmaans / OFF:
(ausgiebiges Gejammer. Gewohntes Kauderwelsch. Kein Wort ist zu verstehen)

Felix / OFF:
(furchtsame Miene)
Um Gottes Willen, was tue ich da eigentlich? Ich sollte die armen, unschuldigen Filmleute warnen! Das sind doch alles noch so junge, ahnungslose, so ganz und gar wehrlose Kreative! Von St. Blaubach wird sich die Filmindustrie über Jahrzehnte nicht mehr erholen...

(Im Hintergrund versucht Hukmaans völlig unvermittelt, sich mit irgendeiner kosmetischen Flüssigkeit zu übergießen und anzuzünden. Die Waldarbeiter, Räuchlein und Melanie sind schwer bemüht, ihn daran zu hindern, wobei Melanie eher des Wertes ihrer kosmetischen Utensilien mahnt. Fatma und Svetlana kommen helfend hinzu. Großer Tumult entsteht. Schwenk auf den Bildschirm des großen Fernsehgerätes unter der Decke. Hier sehen wir Schmitzler, der vor Ort am Weiher über den Mordfall „Wölkchen“ berichtet)


2.Akt

3. DORF-WEIHER AUSSEN / TAG

In der Mitte des Weihers treibt noch immer die Kuh mit allen Vieren gen Himmel gestreckt. Am Ufer sperren zwei uniformierte Polizisten das Areal mit gestreiftem Signalband ab. Daneben steht Habicht, der von Blechschneider getröstet wird. Im Vordergrund steht Schmitzler mit „O.K.B“-Mikrofon und spricht in die Kamera.

Schmitzler:
(typischer TV-Reporter-Ton)
„Praestat verum dicere“, sagt der Lateiner. Wir wissen nicht, warum er das sagt, verehrte Zuschauer. Noch, was das überhaupt heißt. Was wir aber wissen ist, dass die Untat, die jüngst - hier bei uns im märchenhaften St. Blaubach - einen tiefen Schnitt in das jungfräuliche Fleisch unseres gesetzestreuen Alltags riss, Verhältnisse wie im alten Rom anzudrohen scheint.
(er geht zum sichtlich leidenden Habicht und fasst ihm jovial auf die Schulter)
„Wölkchen“ - für viele vielleicht nur der einfallslos kitschige Name eines primitiven Paarhufers...

Habicht:
(empört aufheulend)
WAS?!!

Schmitzler:
(verunsichert, sich verbal verheddernd)
Ja, ähm, für viele halt. Nicht für mich. Oh nein. Aber der ein oder andere findet vielleicht, ähm... . Verstehen Sie? Ja..., wie dem auch sei – ein Verbrechen. Eine Kuh. In der Blüte ihres wiederkäuenden Daseins. Dahingemetzelt, gnaden- und respektlos aus ihrem Lebensweg vom weltoffen naiven Musterkalb zum wohlschmeckenden Braten oder Spare Ribb herausgerissen...

Habicht:
(zusehends aufgelöster)
Was – redest du denn da?!!

Schmitzler:
(energisch flüsternd, hält das Mikrofon zu)
Ich versuche hier, Fernsehen zu machen, ja? Und der größte Teil des Programms finanziert sich nun einmal aus Werbeblöcken der Fleischerei-Industrie. Ich tanze hier auf dem Vulkan, verdammt. Ich könnte doch wohl durchaus ein bisschen modernes Medien-Verständnis erwarten, nicht? Investigativ gesehen, ist das da eine Kuh. Und die ist tot. Möglicherweise hat man sie grausam...

Habicht:
(bricht vollends zusammen)
WÖÖ-ÖÖLKCHE-EEN!!

Schmitzler:
(genervt)
Ach herrje. Ihr Laien habt auch wohl nicht das geringste Verständnis für die wirklich brauchbare Emotion, was? Diese Kamera da - ist der Chef. Der Nabel zum gerechtfertigten Bedürfnis einer so zufrieden anspruchslosen, televirtuellen Nation. Und ihr kommt daher und platzt mit eurer... mit eurer ignoranten Authentizität in die liebenswerte Scheinwirklichkeit einer so aufrichtig oberflächlichen Masse. Ignoranz! Reißt euch mal gefälligst...

Blechschneider:
(hysterisch)
Lässt Du (-PIEP-) wohl dieses (-PIEP-) arme Schwein in Ruhe, hm? Ihr ver-(-PIEP-) (-PIEP-) mit eurer (-PIEP-) solltet euch eure ganze (-PIEP-) Technik in den (-PIEP-) schieben und...

 

Schmitzler:
(aggressiv)
So? Aha? Wir sind also bloß (-PIEP-) für Euch, ja? Mit unserer (-PIEP-) Technik, hm? Ja, wo wären Sie denn ohne Leute wie uns, die Menschen von St. Blaubach? Ja, wo denn?! Ich kann Dir ja mal zeigen, was man mit ihr noch so alles anstellen kann, mit unserer (-PIEP-) Technik...!
(bedroht Blechschneider mit einem Kamera-Stativ)

1. Polizist:
(geht energisch dazwischen)
Hey, hey, hey! Was soll denn das hier werden, hm? Kommt, Leute - das ist ein Tatort, hier. Kein Bierzelt. Da schwimmt immer noch irgendeine tote Kuh, und...

Habicht:
Nicht IRGENDEINE Kuh...!

Schmitzler:
(mahnend zum 1. Polizisten)
Ich habe – nein, der BÜRGER hat einen Anspruch auf die ungehinderte Ausübung der Pressefreiheit!

1. Polizist:
Aber nicht auf dem Kopf eines Bürgers.

Schmitzler:
Wo steht das?! Warte DU bloß mal auf meine Abendshow; heute: „Polizeiwillkür in St. Blaubach – Pressefreiheit mit pilzigen Plattfüßen getreten“!

1. Polizist:
(wütend)
Meine Füße haben nichts, aber auch GAR NICHTS mit der Sache zu tun, klar?!! Na, dir erzähle ich ja wohl auch nichts mehr! Außerdem habe ich schon seit Monaten gefordert, dass dieses Fußpilz-verseuchte Freibad geschlossen wird! Frag doch mal einen gewissen hier Anwesenden, wer im Gemeinderat mit all seinen Saufkumpanen ständig dagegen gestimmt hat!

 

Habicht:
(plötzlich gefasster)
Saufkumpane?! Wie nennst Du meine Freunde?! Saufkumpane?!! Schon klar: „Stimmt gegen die Füße der Obrigkeit, und ihr stimmt gegen den eiskalten, offenen, pilzigen Faschismus“. Außerdem bist du ein ganz herzloser, unsensibler Arsch! Schau da (zeigt auf die tote Kuh im Weiher), da schwimmt meine Kuh! Und Du kommst mir mit deinen Füßen!

1. Polizist:
Also jetzt schlägt’s ja hier wohl wirklich gleich dreizehn!! Ich hab’ doch mit den blöden Füßen überhaupt nicht angefangen. Das war doch dieser quasselnde Pseudo-Scholl-Latour da!

Schmitzler:
Aha! Jetzt ist es also mal raus! „Was wir nicht verstehen, ziehen wir in den Dreck der billigen Verunglimpfung“, was? Ohne deine alberne Uniform würde ich liebend gern mal Pressefreiheit auf DEINEM Kopf ausüben.

1. Polizist:
(zieht sich wutentbrannt die Uniform bis auf die Unterwäsche aus und baut sich provokant vor Schmitzler auf)
Also?! Dann üb’ sie doch mal aus, deine Pressefreiheit! Na komm doch her! Komm schon! Ich werde sie gern mit meinen „pilzigen Plattfüßen“ in deinen Hintern kommentieren, deine Pressefreiheit! Und danach sind gleich „Mr. Sodom“ und sein Betthäschen „Samson“ dran!

Blechschneider:
(außer sich)
So, jetzt hast Du’s geschafft!!! Du (-PIEP-) hast es jetzt wirklich geschafft, dass ich meine (-PIEP-) (-PIEP-) (-PIEP-) Sanftmütigkeit verliere! Ich werd’ Dir Deinen (-PIEP-) so tief in den (-PIEP-) Hals schieben, dass Dir kein (-PIEP-) Hemd mehr passt!!

(Man macht sich allgemein gefechtsbereit)

1. Polizist:
Ja klar! Alle auf einen halbnackten, unbewaffneten Mann! Das hat man also davon, wenn man euch feigen Großmäulern mal eine faire Diskussion anbietet!!

(Die Übrigen schauen sich kurz gegenseitig an und beginnen sogleich, sich ebenfalls bis auf die Unterwäsche auszuziehen. Dann beginnt ein heilloses Gerangel, während im Vordergrund die tote Kuh weiter friedlich über den Weiher treibt.

Kurzer Schnitt auf die Dorfstraße, wo eine kleine Menschenmenge vor dem Elektrogeschäft die Prügelei – mit einigen Bildstörungen – in den aufgestellten Fernsehgeräten des Schaufensters verfolgen kann. Die Menge jubelt und feuert die Akteure an.

Zurück zum Weiher: Zur erkennbaren „Miami-Vice“-Musikthema im OFF kommt hier ein pinkfarbener 80er Jahre Sportwagen auf den Weiher zugefahren. Ihm entsteigt HK Luckner, der nun den typischen „Sunny Crocket“-Look – weißer Leinenanzug und rosa T-Shirt – nebst entsprechender toupierter Frisur trägt. Sein Gesicht ist ziemlich schlampig mit Selbstbräuner beschmiert. Er macht das Autoradio aus und die OFF-Musik verstummt abrupt.
Luckner geht auf den einzigen noch angezogenen, den 2. Polizisten zu, der auf der Wiese sitzend und mit einem Weizenhalm im Mund gelangweilt das Handgemenge der Halbnackten am Weiher verfolgt. HK Luckner geht auf ihn zu)

HK Luckner:
(im lockeren Miami-Vice-Tonfall, Kaugummi kauend)
Na, Honey? Alles easy, soweit?

2. Polizist:
(träge)
Oh, Chef! Sie sind’s. Im ersten Moment hab’ ich Sie gar nicht... . Äh, ja. Ja, ja. Alles im Griff. Wir haben hier alles abgesperrt und bis zum Eintreffen des Tierarztes unberührt gelassen.

 

HK Luckner:
Cool, cool. -Ja, ja. Alles cool, also. Fein. - Na, dann lassen wir doch mal Brain und Bleistift hüpfen, was, Baby? Woll’n doch mal sehen, ob wir den Bad-Guys nicht die Uzzi aus dem Blazer jucken können, was?

2. Polizist:
(sichtlich verwirrt)
Wie…? Äh, ja... klar. Logisch. Brain jucken und, und, ...und Uzzi.... Wird gemacht, Chef. Woll’n wir doch mal sehen... . Schickes Auto, übrigens, Chef.

HK Luckner:
Klar. Danke. Was ist eigentlich mit denen da los? Und warum sind die alle halbnackt?

2. Polizist:
(gelangweilt)
Ja, Chef, das... weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so genau. Hat sich irgendwie so ergeben. Ist aber bestimmt gleich schon wieder vorbei. Ist eh Brotzeit in ein paar Minuten.

HK Luckner:
(verschluckt sich am Kaugummi, hustet und röchelt ausgiebig)
…(hustet) Cool…, cool (hustet wieder). Alles – cool...

[...]

Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert:
DIE STARTUP-SOAP –
UNTERNEHMEN MACHEN UNTERNEHMEN

Oliver Lubeck’s 7minits.tv: Machen Sie Ihr eigenes TV-Programm...

Oliver Lubeck’s 7minits.tv ist ein neues (Web-TV-)-Prinzip. Es soll Unterhaltung, Werbung und Internet auf neue Art verknüpfen und in 7minütigen Filmen im WWW verbreiten. 7minits.tv bietet nahezu jedem kommerziellen Anbieter die Möglichkeit, seine Leistung in seinem eigenen unterhaltsamen Mini-TV-Format zu präsentieren. Von Doku über Fiction wie Krimi, Comedy etc. bishin zur Soap kann fast jedem Auftraggeber zu fast jedem Geldbeutel sein eignes Fernsehprogramm produziert werden. Auf diese Weise verschmelzen TV, Werbung, Imagefilm, Videoclip, Direktmarketing, Webmarketing, SEO/SEM, Merchandising etc. zu einem einzigen, kompakten, neomedialen, konkurrenzlosen Werbeweg. Mehr über 7minits.tv erfahren Sie im folgenden Bericht: DYNAMO MÜNCHEN® präsentiert: OLIVER LUBECK’S 7minits.tv – WERDEN SIE PROGRAMMDIREKTOR!

Mit 7minits.tv können Ihr eigenes TV-Konzept realisieren lassen – oder auf eines der bestehenden 7minits-Formate zurückgreifen wie z.B.:

Die Startup-Soap: Sponsoring als Business-Unterhaltungsformat

„Die Startup Soap“ ist eine Web-TV Serie. Die erste Staffel umfasst 50 Folgen á je 7 Minuten, die in einem interaktiven Pilot-Event eine Woche am Stück gesendet werden. „Die Startup Soap“ verbindet Entertainment (Reality-Dokusoap) mit Marketing (Sponsoren fungieren als Teil der Handlung). Ein prominenter Moderator / OFF-Kommentator und ein spezieller Look verleihen dem Format mit charmanter Ironie und charaktervollem Design zudem ein gewisses Kultpotenzial.

„Die Startup Soap“ ist darüber hinaus eine umfangreiche B2BC- Kampagne. Denn als Pilot-Event wird 5 Tage lang, je 10 Stun- den am Tag gesendet (von je 10:00 h bis 20:00 h). In der Peripherie bietet die Landing-Page zahlreiche Kommunikations-, Interaktions- und Aktionstools um den TV-Content herum.

„Die Startup Soap“ beschreibt die Abenteuer, Erfolge und Schikanen einer realen Firmengründung. Die Hauptdarsteller – reale Unternehmer und Mitarbeiter eines zuvor gecasteten, realen Startup-Unternehmens – werden jedoch nicht nur auf ihrem Alltags-Weg durch die Labyrinthe der Markteroberung von der Kamera beobachtet; ein wesentlicher Bestandteil des Formates ist darüber hinaus die Tatsache, dass über 50 namhafte Unternehmen aus den Bereichen IT, TK, Dienstleistung, Gebrauchsgüter und Consulting dieses junge Team von vorne bis hinten mit Ihren Leistungen und Produkten live ausstatten. Sozusagen Marketing am „lebenden Objekt“. Eine ebenso simple wie geniale Kombination aus Entertainment und höchst integrativer Werbung.

Für den speziellen Unterhaltungswert des Formates sorgen – wie bei einer Dokusoap gewohnt – die einzelnen speziellen Charaktere der realen Hauptdarsteller und die realen Tücken des Geschäftsalltags. Und nicht zuletzt: Der individuelle Charme der Moderation/Co-Redaktion durch unseren prominenten Kommentator.

Finanziert wird „Die Startup Soap“ durch 4 Lead-Sponsoren (von Mittelstands- bis Konzerngröße), 50 Einzelsponsoren (in die Sendungen eingebunden) und ca. 5 Event-Sponsoren (virtuelle Peripherie der Community-Seite; spezielle Interaktionstools und Services außerhalb / in der Umgebung des TV- Contents).

Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert:
OLIVER LUBECK’S 7minits.tv –
WERDEN SIE PROGRAMMDIREKTOR!

Oliver Lubeck’s 7minits.tv: Machen Sie Ihr eigenes TV-Programm...

Oliver Lubeck’s 7minits.tv ist ein neues (Web-TV-)-Prinzip. Es soll Unterhaltung, Werbung und Internet auf neue Art verknüpfen und in 7minütigen Filmen im WWW verbreiten. Grundlage für diese neue Medienform und Spieldauer ist 20jährige Erfahrung und Forschung im TV-/FFF-, Marketing- und Internet-Umfeld. Oliver Lubeck’s 7minits-Credo: „Was ich in 7 Minuten nicht verkaufen kann, ist nicht verkäuflich!“

7minits.tv bietet nahezu jedem kommerziellen Anbieter die Möglichkeit, seine Leistung in seinem eigenen unterhaltsamen Mini-TV-Format zu präsentieren. Von Doku über Fiction wie Krimi, Comedy etc. bishin zur Soap kann fast jedem Auftraggeber zu fast jedem Geldbeutel sein eignes Fernsehprogramm produziert werden. Auf diese Weise verschmelzen TV, Werbung, Imagefilm, Videoclip, Direktmarketing, Webmarketing, SEO/SEM, Merchandising etc. zu einem einzigen, kompakten, neomedialen, konkurrenzlosen Werbeweg.

Grundsätzlich ermöglicht Oliver Lubeck’s 7minits.tv jede inhaltliche Richtung und kann auf Wunsch jede Grundidee, jedes Genre und jede Geschmacksrichtung umsetzen. Produzent & Autor ist zumeist Oliver Lubeck, wenn nötig ersetzt oder unterstützt durch entsprechende, genresichere Coautoren, z.B. Dialogexperten, Gagschreiber, Fachredakteure etc.. Das Entwicklungs- und Produktionsteam wird stets so klein wie möglich gehalten. Das garantiert stets charaktervolles, wiedererkennbares, erschwingliches und kontrollierbares Infotainment. Sie können Ihr eigenes TV-Konzept realisieren lassen – oder auf eines der bestehenden 7minits-Formate zurückgreifen wie z.B.:

TeleSwat
(Action-Serie / stunterfahrene, vermummte Mitglieder echter Spezialeinheiten aus Militär und Polizei unterziehen Alltagsprodukte spaktakulären Härtetests)

StartupSoap
(Reality-Soap / reale Sturtup-Unternehmen erleben die Markteroberung als unterhaltsames Abenteuer, „gepimpt“ von Sponsoren der verschiedensten Branchen)

KillMyMachine
(Kult-Action / Sequel aus TeleSwat: Das TeleSwat-Stunt-Team betätigt sich als „Auftragskiller“ entnervter Produktanwender und zerstört auf gewohnt spektakuläre Weise nämliche Alltagsprodukte nach speziellem Userwunsch)

Qtrophy
(GameShow / In den schönsten und härtesten Locations der Welt sind junge Spielteams auf Testprodukte angewiesen, um zu gewinnen und die Trophy komfortabel zu überleben. Erste Folge wurde 2007 erfolgreich veröffentlicht)

Felix in St. Blaubach
(Sitcom-Serie / Ein Großstadtyuppie muss sich 1 Jahr lang als Hotelier in einem Dorf voller Verrückter bewähren, bevor er ein voluminöses Erbe antreten darf. Der gesamte Spielort ist mit bewusst übertriebenen Product-Placement gespickt)

Oliver Lubeck’s 7minits.tv präsentiert:
TeleSwat –
Extreme product testing!

Oliver Lubeck’s 7minits.tv: Machen Sie Ihr eigenes TV-Programm...

Oliver Lubeck’s 7minits.tv ist ein neues (Web-TV-)-Prinzip. Es soll Unterhaltung, Werbung und Internet auf neue Art verknüpfen und in 7minütigen Filmen im WWW verbreiten. 7minits.tv bietet nahezu jedem kommerziellen Anbieter die Möglichkeit, seine Leistung in seinem eigenen unterhaltsamen Mini-TV-Format zu präsentieren. Von Doku über Fiction wie Krimi, Comedy etc. bishin zur Soap kann fast jedem Auftraggeber zu fast jedem Geldbeutel sein eignes Fernsehprogramm produziert werden. Auf diese Weise verschmelzen TV, Werbung, Imagefilm, Videoclip, Direktmarketing, Webmarketing, SEO/SEM, Merchandising etc. zu einem einzigen, kompakten, neomedialen, konkurrenzlosen Werbeweg. Mehr über 7minits.tv erfahren Sie im folgenden Bericht: DYNAMO MÜNCHEN® präsentiert: OLIVER LUBECK’S 7minits.tv – WERDEN SIE PROGRAMMDIREKTOR!

Mit 7minits.tv können Ihr eigenes TV-Konzept realisieren lassen – oder auf eines der bestehenden 7minits-Formate zurückgreifen wie z.B.:

TeleSwat - „Stiftung Warentest“ in Extremform

TeleSwat ist ein TV-Testmagazin für Markenprodukte, bei dem das testende Spezialteam mit spektakulären Aktionen Alltagsprodukte auf unkonventionelle Weise prüft. Nicht selten riskiert das TeleSwat-Team dabei (nach außen hin) Leib und Leben, denn hier wird auf virtuelle Tricks völlig verzichtet. Zu Lande, zu Wasser und in schwindelnden Höhen, mit Schusswaffen, Panzern, Hubschraubern, Ballonen, Fallschirmen und anderen a- benteuerlichen Fortbewegungsmitteln wird hier vom Dübel bis zum Auto alles ge- testet, was sich als Programmpunkt (zahlend) beworben hat. Der ein oder andere Weltrekord ist dabei fester Programmpunkt (und bereits unabhängig in Vorberei- tung).

Das durchweg (aus mehreren Gründen) maskierte TeleSwat Team besteht im Kern aus einer bereits bewährten Stunt-Einheit, die sich u.a. aus Mitgliedern div. teils in- ternational aktiver Spezialeinheiten rekrutiert und somit tagtäglich mit der Materie beruflich beschäftigt. So sind unter anderer Marke bereits mehrere spektakuläre Events in Videoform im Web bzw. als Produktwerbefilme auf DVD im Einsatz. Es wurden auf div. Filmfestspielen darüber hinaus bereits Preise gewonnen. Das aktive Basisteam besteht aus 3 Personen + Außenmoderator. Jedoch wird regelmäßig auf internationale Netzwerke zurückgegriffen – ebenfalls Mitglieder von Spezialeinheiten (Seals, SEK, GSG9 etc.) oder Stunt-Teams.

Die Stunts werden nicht nur sorgsamst trainiert und mehrfach abgesichert geprüft, sondern durch unabhängige Institute zertifiziert und überwacht. Ein intensivstes Sicherheitssystem kann jedoch den wesentlichsten U.S.P. dieses Teams und Programms nicht zu 100% aus- schließen: Die Lebens- bzw. Verletzungsgefahr. In den aktuell wenig vertrauens- würdigen Zeiten der Computeranimation und PR-Fakes ist gerade das allerdings ein extrem Presse- und Publikumsintensiver Faktor.

Selbstverständlich enthält dieses Format neben dem spektakulären Event- Charakter mit höchstem viralen Potenzial auch eine ordentliche Spur Ironie. Denn um Turnschuhe, Motorradhelme, Kugelschreiber oder Filtertüten zu testen, ist der Einsatz von Panzern, das Springen aus 4000 Meter Höhe ohne Fallschirm (dies übrigens bereits erfolgte Aktionen!) sicher nicht vom nackten Nutzen getrieben. Hier stehen Nervenkitzel, Location und Dramaturgie im Vordergrund. Letzten Endes ist jede TeleSwat-Folge ein atmosphärisch dichter Action-Film, der sich auch in Look & Feel an den einschlägigen Hollywood-Klischees orientiert. Umrahmt von Reality-TV Komponenten, die das Davor und Danach des Acts und vor allem das Innenleben der Akteure und Moderatoren beleuchtet.

Format:

1. Web-TV: 7 Min. + Communitybuilding-Tools gesponsort von den Werbepartnern der jeweiligen Sendung

2. Virale Clips: ausgekoppelte Clips á 45 – 60 Sek. verteilt im internationalen Webmarketing

3. On Air TV: Dauerwerbesendungen im TV können als Teaser fungieren (Koopera- tionen mit entspr. TV-Produktionen und Sendern in Verhandlung).

Cast:

• TeleSwat-Team (3 + Akteure)
• Studiomoderator + prominenter Studiogast (Comoderator / Kommentator)
• Außenmoderation (Außenreporter Frank Barber / Schauspieler – das „obligatorische Opfer“ als Zuschauerrepräsentanz)
• Ggf. kann auch der prominente Gast am Action-Event direkt teilnehmen!

Struktur:

• Jede Folge beschreibt 1 Event / 1 Produkt im Test.
• Vorbereitungen, Trainings, Interviews, Behind The Scene, Moderation, Event selbst (dieser wird dann auch als viraler Clip ausgekoppelt).
• Darüber hinaus optionaler Programmpunkt: Jede Folge nimmt als Abbinder einen Hollywood-Mythos aufs Korn. Z.B. berühmte Actionszenen & Stunts aus Block- buster-Filmen, die vom TeleSwat-Team durch Nachahmung unter realen Bedin- gungen auf Realitätsgehalt getestet werden.

Treatment (Muster / Struktur):

1. Intro (MAZ):
Musikvideoartiger Trailer, Wechsel aus Action (Stunts, fremdländische Locations, Explosives) und ruhigen Szenen (Augen, Hände, Heroisches, Zeitlupe etc.). Cha- rakteristischer OFF-Sprecher führt Keystory ein. Hier soll bereits das visuell und sti- listisch hohe Niveau des Formats deutlich hervortreten. Ein eigener Soundtrack ist in Vorbereitung.

2. Auftrag (Innen):
> Konferenzraum: langer Tisch umringt von Monitoren, auf denen div. Actionszenen laufen, Weltkarten etc.. Aus dem > TV-Studio erteilt der Moderator dem > Außenreporter (Frank) per Videostream den eigentlichen Auftrag (Aktionsziel des Produkttests). Hierbei geht es um einen Alltagsgegenstand (Markenartikel vom Dübel bis zum Auto), dem ein phantasievoller Extremtest inkl. Stunts abverlangt werden soll. Dieser Auftrag kann (vermeintlich) auf einer Idee des prominenten Gastes, einer Zuschauerinteraktion oder einfach einer Schikane des Chefmoderators basieren. Denn dessen (Typ „Sarkast“) leicht sadistisch geprägtes Verhältnis zu seinem Außenreporter (dieser eher Typ „Opfer“) dient als obligatorische Quelle für running Gags.

3. Besprechung / Planung (Innen):
Das TeleSwat Team (maskiert) und Frank beraten sich über die Möglichkeiten, Risiken, über die Logistik und die optimale Machbarkeit des Einsatzes. Hierbei kommen vor allem die Charaktere der einzelnen Protagonisten zum Vorschein. Während Frank (als Außenreporter vor allem Repräsentant des „Normalsterblichen“, also des Zuschauers) obligatorisch versucht, dem drohenden Unheil möglichst aus dem Weg zu gehen, zeichnen sich die durch aufgestickte Nicknames gekennzeichneten TeleSwat Teammitglieder – obwohl maskiert – ebenfalls durch jeweilige Eigenheiten aus. Zwar in erster Linie eiskalte Profis – aber eben doch immer auch Mensch.

4. Vorbereitungen (Außen/Innen):
Ohne zuviel vom Mainact vorwegzunehmen, wird der letztendliche Testevent an Originallocations (vorwiegend Outdoor, gerne auch touristisch interessante Locations, die über diesen Programmteil kennen gelernt werden können) getestet und geplant. Die Logistik hat hierbei einen zusätzlichen Reiz: Militärflugzeuge, Panzer und Hubschrauber müssen geplant, transferiert und geleitet, gefährliche Berghänge, Wüsten und spannende innerstädtische Locations besucht und inkl. SwatTeam getestet werden– ein Hauch James Bond gemixt mit Reality-TV sorgt für einen eigenen Look & Feel und einen attraktiven Spannungsaufbau. Überall dabei: Frank (Außenmoderator) und seine investigative Spezialsicht (Handcam). Bilder und Statements der Akteure im Hotel, in den Vorbereitungen, im „Action-Alltag“. Anders, als bei einfach nur schnell geschnittenen Action-Formaten vergleichbarer Couleur, soll hier auch der menschliche Aspekt zum Vorschein kommen: Stress, Angst, Mut, Motivation, Persönlichkeit, Verhältnis der Teammitglieder und Moderatoren (ggf. prominenter Gast) untereinander. TeleSwat ist nicht einfach nur laut und schnell – wie es zu erwarten wäre -, sondern vor allem filmisch und atmosphärisch dicht, sensibel und designt. Also mehr Hollywood und weniger „Automotorsport“.

Beobachtet und kommentiert wird das Ganze durch das Studioteam (Chefmoderator und ggf. prominenter Gast).

Obligatorische Echtheitsgarantie gewährt ein DEKRA-Sachverständiger in Person.

Ein besonderer Reiz ist eine Summe von individuellen Kamerablickwinkeln – so- wohl im Training / der Vorbereitung, als auch beim Hauptact –, die z.B. per Helm- und/oder Fingerkamera bewerkstelligt werden.

5. Hauptevent / Testaktion (Außen/ u./o. im Bedarfsfall Innen):
Die Spannungskurve neigt sich zur Spitze. Der Tag der Entscheidung, des eigentlichen Acts. Transportmittel, Werkzeuge, Teams und Moderation finden sich am Ort des Geschehens ein. Das Produkt wird attraktiv in den Mittelpunkt gerückt. Die Nervosität steigt – sowohl im Team als auch in der Bildführung.
Die zugeschaltete Studiomoderation inkl. prominentem Gast ist live dabei, lenkt und kommentiert den Event im ständigen Dialog mit Außenmoderator und Swat-Team.
Der Event wird in Form einer Blockbuster Action-Szene durchgeführt. Außenmoderator (Frank) mittendrin.
Analyse des Studioteams.

6. (Optional) Abspann / obligatorischer Test eines einschlägigen Hollywood- Mythos’: Eine Originalszene wird der Prüfung des SwatTeams gegenübergestellt.

Oliver Lubeck’s CORPORATE
NOVELS präsentiert:
DAS ROTE BUCH –
Der personalisierte CI-roman

Was sind Oliver Lubeck’s CORPORATE NOVELS?

Oliver Lubeck macht Ihnen charaktervolles Marketing. Oliver Lubeck macht Ihnen Ihr eigenes Fernsehen. Oliver Lubeck macht Ihnen die kommerziellen Musik und den Ton und zur guten Botschaft. Wenn Sie Marketing und Medien als Kunstform verstehen und etwas Gutes oder Wichtiges zu sagen oder zeigen haben – macht Ihnen Oliver Lubeck das. Und zwar gemeinsam mit dem kleinen, feinen, freien Team vom DYNAMO MÜNCHEN® Entertainment & Marketing Club.

Direkt aus Oliver Lubecks Feder stammen die Corporate Novels, spannende Romane, mit denen entweder a) die Corporate Identity eines Unternehmens in unterhaltsame Prosaform gefasst wird oder b) eine spezielle Marketingaktion oder Marketingabsicht in Buchform veröffentlicht wird.

Sie wissen: Nichts hat so viel inhaltliche Qualität, Quantität und Dauerhaftigkeit, wie das geschriebene Wort. Und nichts überträgt eine Botschaft willkommener, als Unterhaltung. Beides zusammen ergibt Oliver Lubeck’s CORPORATE NOVELS. Werden Sie und/oder Ihr Unternehmen und/oder Ihre Leistung und/oder Ihr Produkt und/oder Ihre Geschichte zum Romanhelden! Oder lassen Sie Ihre Kunden zu Romanhelden Ihres individuellen Prosageschenkes werden. Oliver Lubeck schreibt Ihnen das.

Ein gutes Beispiel: Der personalisierte CI-Roman

Schon vor einigen Jahren kamen die Highlights dieser Werbeidee in einer der aufwändigsten Direktmarketingaktionen meiner Karriere gebündelt zum Einsatz. Ziel war es a), für ein Münchner Eventunternehmen Ihre Branche, Ihr Unternehmen und die U.S.P.s ihrer Corporate Identity in Romanform als exklusives Geschenk für Ihre Top-Kunden zusammenzufassen und b) den Adressaten als einen der Akteure des Romans einzubauen.

Keine leichte Aufgabe: die verschiedenen Geschlechter mussten bei der Personalisierung berücksichtigt werden, ebenso der Umstand, dass die Protagonisten zwar charaktervoll agieren müssen, aber der Autor nicht wissen kann, ob der personalisierte Adressat klein oder groß, alt oder jung, dick oder dünn etc. ist. Ein schwer zu lösender Spagat zwischen Unterhaltungswert und Zweckmäßigkeit des Projektes. Oliver Lubeck löste es in nur 14 Tagen.

> (ROMAN ALS PDF DOWNLOADEN)